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Dibbelabbes
RegionalMehligkochend

Dibbelabbes

Das Nationalgericht des Saarlandes: Dibbelabbes ist ein uraltes Arme-Leute-Essen, das in einem schweren Schmortopf (dem "Dibbe") auf dem Herd oder Ofen gegart wird. Geriebene rohe Kartoffeln mit Speck und Majoran – unkompliziert, saüttigend und unverwechselbar.

70 minGesamt
🔪
25 minVorbereitung
👥
4Portionen
📊
EinfachSchwierigkeit

Zutaten

fuer 4 Portionen

  • 1,2 kgmehligkochende Kartoffeln (roh)
  • 200 gdurchwachsener Speck (gewürfelt)
  • 2Zwiebeln
  • 3Eier
  • 3 ELWeizenmehl
  • 1 TLMajoran (getrocknet)
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 2 ELSchweineschmalz oder Butterschmalz

Zubereitung

  1. Kartoffeln reiben

    Kartoffeln schälen und fein reiben. In einem sauberen Küchentuch kräftig ausdrücken – so viel Flüssigkeit wie möglich entfernen. Die Kartoffelflüssigkeit weggiessen (oder den abgesetzten Stärkerest für andere Gerichte aufheben).

  2. Speck und Zwiebeln

    Speck im Schmalz knusprig braten. Zwiebeln fein würfeln und im Speckfett goldbraun braten. Etwas abkühlen lassen.

  3. Masse vorbereiten

    Geriebene Kartoffeln, Speck und Zwiebeln (mit dem Fett) in einer Schüssel vermengen. Eier, Mehl und Majoran zugeben. Kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und gut durchmischen.

  4. Im Topf garen

    Einen schweren Schmortopf (Gusseisen oder schwerer Topf) mit restlichem Schmalz einfetten. Kartoffelmasse einfüllen und etwas glätten. Deckel aufsetzen. Bei mittlerer bis niedriger Hitze 40–45 Minuten garen bis die Unterseite knusprig-braun und die Mitte gestockt ist.

  5. Wenden und servieren

    Wer kann: Den Dibbelabbes vorsichtig wenden oder abschnittweise servieren. Klassisch mit Apfelmus oder einem Beilagensalat.

Tipps & Variationen

  • Je trockener die Kartoffelmasse, desto knuspriger wird der Boden.
  • Im Backofen bei 200°C in einer gusseisernen Pfanne auch möglich – dann wird die Oberfläche auch braun.
  • Vegane Version: Speck durch Räuchertofu ersetzen.
  • Das saarländische Original hat keinen Käse – aber wer mag, kann geriebenen Käse obenauf geben.